Gruppenzertifizierung 2025: Gute Resultate und neue Perspektiven
2025 führte die Zertifizierungsstelle SQS bei 9 Gruppenmitgliedern sowie beim Gruppenmanagement in Bern Audits durch. Insgesamt fielen sowohl die externen als auch die internen Audits sehr positiv aus und es wurden nur wenige Abweichungen festgestellt. Weil der bisherige SQS-Auditor (Olaf Zieschang) unterdessen dreimal in Folge «Audit Team Leader» war, muss die SQS gemäss den Anforderungen von FSC 2026 einen Wechsel vornehmen.
Auch im internen Auditorenteam gibt es Wechsel: Gaspard Studer tritt aus dem Team aus. Der HIS dankt Gaspard herzlich für sein jahrelanges Engagement bei der FSC/PEFC- Gruppenzertifizierung. Neu dazustossen, werden die beiden HIS-Mitarbeiter Richard Chopard und Frédéric Martin, welche beide eine Ausbildung zum Lead Auditor absolviert haben. Weiterhin im Team dabei sein werden Thomas Lüthi, Christian Binggeli und Gruppenmanager Roland Furrer.
Per Ende 2025 umfasst die Gruppe 53 Mitglieder. Davon sind 52 FSC-zertifiziert, noch 11 davon sind zusätzlich PEFC-zertifiziert. Ein 2025 neu dazugekommenes Mitglied ist nur PEFC-zertifiziert. Der HIS bedauert die schleichende Erosion der PEFC-Gruppe, ist doch aus Sicht des HIS PEFC die bessere Alternative als FSC, und der HIS setzt sich dafür ein, PEFC gegenüber FSC zu stärken. Zurzeit läuft eine Revision des FSC-CoC-Standards.
Als eine willkommene Neuerung zeichnet sich die Ausweitung der Maximalgrösse für Mitglieder von Gruppenzertifizierungen ab: Während heute international die Grenze von maximal 15 Vollzeitstellen gilt (für die Schweiz gilt eine Ausnahmeregelung von 25 Vollzeitstellen), soll sie in Zukunft bei 49 Vollzeitstellen zu liegen kommen. Falls das so in den laufenden Vernehmlassungen durchkommt, würde das den Wechsel von zahlreichen Unternehmen, die heute zu einer Einzelzertifizierung gezwungen sind, in die HIS-Gruppe erlauben, mit entsprechenden Kostenvorteilen.
