Produktion
Vor allem für unsere einheimischen Nadelhölzer, aber auch für Laubhölzer wie Buche und Esche kommt im freien Verbau der chemische Holzschutz zur Anwendung.
Holz ist ein erneuerbarer Rohstoff. Damit Holzprodukte möglichst lange genutzt werden können, müssen sie je nach Einsatzbereich vor Witterung, Fäulnis und Schädlingen geschützt werden. Wo ein konstruktiver Holzschutz nicht möglich oder nicht ausreichend ist, kommt die Imprägnierung zum Einsatz. Sie eignet sich insbesondere für einheimische Nadelhölzer wie Fichte, Tanne und Föhre, aber auch für Laubhölzer wie Buche und Esche.
Die Imprägnierung verlängert die Lebensdauer des Holzes und trägt damit zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Rohstoff bei: Holzprodukte müssen seltener ersetzt werden, wodurch weniger neues Holz benötigt, Abfall vermieden und natürliche Ressourcen geschont werden.
Der Verein Schweizerischer Holzimprägnierwerke setzt sich für einen wirksamen und verantwortungsvollen Holzschutz mit geprüften Holzschutzmitteln und Verfahren ein.
Je nach Feuchtigkeitsgehalt des Holzes kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Beim Kesseldruckverfahren wird trockenes Holz behandelt, während das Wechseldruckverfahren speziell für saftfrisches Holz entwickelt wurde.
Die Imprägnierverfahren werden in geschlossenen Kreisläufen durchgeführt. Die Mitarbeitenden sind für den fachgerechten Umgang mit Anlagen, Holz und Holzschutzmitteln entsprechend geschult.
Zum Einsatz kommen ausschliesslich Holzschutzmittel, die von der EMPA geprüft und von Lignum mit dem Gütezeichen versehen sind. Damit stellen die Mitglieder des Vereins Schweizerischer Holzimprägnierwerke hohe Anforderungen an Wirksamkeit, Qualität und Umweltverträglichkeit.