Imprägnierverfahren

Kesseldruckverfahren

Bei diesem Verfahren wird trockenem Holz (unter 30 % Feuchtigkeit) unter Vakuum während 30 bis 180 Minuten die Luft entzogen. Danach folgen, je nach Dimension und Holzart, 3 bis 8 Stunden Druck von bis zu 8 bar. Zur Abtrocknung der Oberfläche erfolgt aus ökologischen Gründen ein Endvakuum. Durch Zugabe einer Farbpaste kann auch ein brauner Farbton erreicht werden.

Wechseldruckverfahren

Um die Imprägnierung zum Beispiel der schwer tränkbaren Fichte zu verbessern, wurde das Wechseldruckverfahren entwickelt. Bei diesem Verfahren wird das saftfrische Holz zunächst in einem Druckkessel mit einer Tränklösung überflutet. Diesem Holz werden dann während 20 Stunden mindestens 400 kurzfristigen Druckwechseln, in einem Vakuum von 0.9 bar bis zu einem Überdruck von etwa 8 bar, die vorhandene Luft und der Baumsaft allmählich entzogen und an deren Stelle die Imprägnierlösung eingepresst.