Organisation
Organigramm
Mit der am 9. Mai 2009 beschlossenen Reorganisation hat sich das Organigramm von Holzindustrie Schweiz verändert.
Neu sind nicht mehr die Sektionen Mitglieder bei Holzindustrie Schweiz, sondern direkt die Unternehmen. Konsequenterweise wird damit die Delegiertenversammlung durch eine Mitgliederversammlung ersetzt, an welcher jedes Mitglied stimmberechtigt ist.
Mit der Direktmitgliedschaft kann ein Stimmrechtsschlüssel eingeführt werden, welcher auf die unterschiedlichen Betriebsgrössen der Unternehmen Rücksicht nimmt: Betriebe über 100'000 Fm Jahreseinschnitt haben 15 Stimmen, Betriebe über 10'000 Fm verfügen über sechs, Sägewerke über 2'000 Fm über zwei Stimmen. Die Kleinstbetriebe haben jeweils eine Stimme. Mit Blick auf die jeweiligen Mitgliederzahlen, kann keine Grössenkategorie die andere einfach aushebeln.
Der zentrale Grundsatz, dass Betriebe nach ihrer Grösse eingestuft werden, ist mit dieser Reorganisation somit sowohl beim Stimmrechtsschlüssel als auch bei der Finanzierung des Verbandes durch seine Mitglieder verwirklicht.
Die regionalen Strukturen bleiben erhalten. Die regionalen Interessen der Mitglieder werden nach wie vor in den Regionalgruppen berücksichtigt.
Neu werden neben den regionalen insbesondere auch fachliche Strukturen geschaffen. Mit der Reorganisation wird die Absicht verfolgt, dass im nationalen Verband Fachgruppen gegründet werden können, welche die spezifischen Bedürfnisse der Mitglieder berücksichtigen. Es ist denkbar, dass in Zukunft eine Fachgruppe Hobeln oder eine Fachgruppe Leimholz ins Leben gerufen wird. Ziel ist es, dass Holzindustrie Schweiz mit dieser Ausrichtung interessanter für andere Akteure der Holzwirtschaft wird.
