Rettenmeier und Co

Die drei Top Sägewerke in Deutschland

Die Holzpuls-Meldung von gestern macht nachdenklich: Die drei Top-Sägewerke in Deutschland, deren schnelles Wachstum lange beklatscht wurde, waren/sind in Schwierigkeiten. Manche weitere haben wohl auch Probleme und „überleben nur noch mit dem Restholzertrag“. Aber wie oft haben die Fachblätter über Klausner, Klenk und Rettenmeier berichtet? Und auf österreichischer Seite über Stallinger, Häupl, Leitinger, Mayr-Melnhof? Und was haben all diese klingenden Namen der Branche gebracht?

Rundholzpreise angeheizt? Ja.

Schnittholzmärkte erobert? Nur zum Teil nachhaltig ja, denn die USA waren ein Flop (weil die Bäume resp. Hypotheken nicht in den Himmel wuchsen), und andere Märkte nur über den Preis, was letztlich nicht verkraftet wurde. Dies entgeht auch den Banken nicht, die ihrerseits grosse Fehler beim schnellen Wachstum der eindrücklichen Holz-Strategen gemacht haben.

Man kann heute jedenfalls nicht mehr sagen, die genannten „Aushängeschilder“ hätten der Branche imagemässigen Nutzen gebracht, im Gegenteil.