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NR Daniel Fässler Präsident von WaldSchweiz

Die diesjährige Delegiertenversammlung von Wald-Schweiz am 16. Juni in Illnau ZH stand im Zeichen des Präsidentenwechsels. Ab Juli übernimmt Dr. Daniel Fässler, Nationalrat und Landammann von Appenzell Innerrhoden, das Präsidium von alt Nationalrat Max Binder.

Die diesjährige Delegiertenversammlung von WaldSchweiz am 16. Juni in Illnau ZH stand im Zeichen des Präsidentenwechsels. Ab Juli übernimmt Dr. Daniel Fässler, Nationalrat und Landammann von Appenzell Innerrhoden, das Präsidium von alt Nationalrat Max Binder. Der scheidende Präsident, der den Waldeigentümerverband seit dem Jahr 2000 geführt hatte, wurde herzlich verabschiedet. Seine grosse politische Erfahrung und Vernetzung, aber auch sein Praxisbezug als Landwirt mit eigenem Wald, waren für den Verband wertvoll; er führte diesen mit viel Herzblut, Fingerspitzengefühl und dem Blick fürs Ganze. In seine Amtszeit fielen zwei Vorlagen zur Revision des Waldgesetzes, das internationale Jahr des Waldes (2011), die Einführung des Herkunftszeichens Schweizer Holz, der Frankenschock, aber auch der gemeinsame Neuauftritt des Verbandes mit allen Kantonalverbänden.

Auch der neue Präsident ist ein «Hölziger»: Daniel Fässler ist im Sägereibetrieb seiner Familie aufgewachsen und selbst Waldeigentümer. (..)

Waldeigentümer helfen sich selbst
Der Schweizer Forstwirtschaft geht es wirtschaftlich nicht gut. Seit Jahren verharren die Holzpreise auf tiefem Niveau, sodass sie die verhältnismässig hohen Erntekosten nicht überall zu decken vermögen. Die Forstbetriebe sind deshalb bestrebt, die Holzerei mit modernen Geräten und Arbeitsverfahren möglichst effizient zu gestalten oder durch spezialisierte Forstunternehmer ausführen zu lassen. Ausserdem versuchen sie, kostentreibende Strukturen und schwerfällige Organisationsabläufe zu optimieren. Hier setzt das Projekt «Kooperationen – zäme zum Wald luege» von WaldSchweiz an. In einer landesweiten Veranstaltungsreihe werden den «grossen und kleinen» Waldeigentümern Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie die Zusammenarbeit in der Waldbewirtschaftung verbessern können.

Schweizer Holz, nachhaltig und nachgefragt Ebenfalls im Sinne der Selbsthilfe beteiligen sich die Waldeigentümer engagiert an den Marketingaktivitäten für den verbesserten Absatz von Schweizer Holz. Denn der Holzverkauf ist nach wie vor der Motor der Waldwirtschaft und Voraussetzung dafür, dass der Wald fit und gesund erhalten wird. Das Herkunftszeichen Schweizer Holz (HSH) wird von den Forstbetrieben flächendeckend angewandt. Es ist gleichzeitig auch ein Nachhaltigkeitsnachweis, denn in der Schweiz wird nie mehr Holz geerntet als nachwächst. (…)    [WaldSchweiz 16.6.17]