Berufsbildung

Holzbearbeiter/in EBA

Seit 2012 bietet Holzindustrie Schweiz in Partnerschaft mit Holzbau Schweiz in der Deutschschweiz und im Tessin sowie mit FRECEM in der Romandie die zweijährige Grundausbildung zum Holzbearbeiter und zur Holzbearbeiterin EBA an.

Bei der Grundausbildung zum Holzbearbeiter / zur Holzbearbeiterin EBA stehen die praktischen Fähigkeiten im Vordergrund. Holzbearbeiter/innen können zwischen den zwei Schwerpunkten „Werk + Bau“ und „Industrie“ wählen. Bei Eignung ist ein Übertritt zur Lehre als Säger/in Holzindustrie EFZ möglich.

Holzbearbeiter/innen EBA mit Schwerpunkt „Industrie“ arbeiten vorwiegend in den Produktionshallen der Holzindustrie. Sie helfen bei der Herstellung von Kanthölzern, Lamellen für Terrassenroste oder Fassadenschalungen, verleimtem Bauholz oder Holzpellets mit. Holzbearbeiter/innen EBA mit Schwerpunkt „Industrie“ arbeiten zuverlässig und sind teamfähig. Freude im Umgang mit grossen Maschinen runden ihr Profil ab.

Weitere Informationen zum Holzbearbeiter und zur Holzbearbeiterin EBA findest Du bei Holzbau Schweiz.

 

 

Sägerin/Säger EFZ

Sägewerke produzieren aus dem Rohstoff Holz wertvolle Halbfertigprodukte für die Zimmerleute und die Schreiner. Nebenbei entstehen Hackschnitzel für die Wärmeproduktion und Sägespäne für Holzwerkstoffe wie z.Bsp. Faserplatten. Man spricht von der ersten Verarbeitungsstufe in der „Wertschöpfungskette Holz“. Die Sägereien sind dem Gesamtarbeitsvertrag Holzindustrie unterstellt und bieten zeitgemässe Arbeitsbedingungen an.

Der Beruf des Sägers / der Sägerin erlebte in den vergangenen Jahrzehnten eine zunehmende Mechanisierung, und das Arbeitstempo hat zugenommen. Moderne Sägereimaschinen sind heute EDV-gesteuert und müssen entsprechend bedient und programmiert werden. Die ausgebildeten Säger und Sägerinnen Holzindustrie EFZ übernehmen die Verantwortung für den optimalen Arbeitsablauf, die Qualitätskontrolle, die Einhaltung der Termine, die Arbeitssicherheit und die Beratung der Kundschaft. Sie kennen sich aus mit der Qualität und den Eigenschaften des Holzes, mit mechanischen und schnitttechnischen Betriebsabläufen sowie der Weiterveredelung zu Halbfertigprodukten. Die Fachleute der Holzindustrie planen, organisieren, beraten, rechnen, kontrollieren, messen, klassieren, markieren, schneiden, schärfen, stapeln, trocknen, sortieren, verladen.